Bericht Begleithundeprüfung

Begleithundeprüfung am 17.02.2018 in Lorch

Am Samstag den 17.02.2018 um 8.30Uhr trafen sich insgesamt 13 Teams zur letzten noch nach alter Prüfungsordnung ablaufenden BHP bei kaltem aber noch trockenem Wetter in Lorch. Den Teilnehmern sah man die Anspannung an. Wir wurden alle herzlich von der Sonderleitung Birgit Baur und unseren Richtern Achim und Petra Beringer begrüßt. Von Achim und Petra wurde uns der Ablauf der Prüfung in gewohnt ruhiger und kompetenter Art und Weise erklärt und die Anspannung von dem ein oder anderen sah man schwinden. Die Stimmung der Teilnehmer war sehr gut und die Hunde waren gut drauf. Nun wurden alle Papiere abgegeben und geprüft und dann ging es zum Prüfungsgelände. Es wurde uns noch mitgeteilt in welcher Reihenfolge geprüft wird. Und wie es das Schicksal so wollte waren wir als erste dran. Nun ging es mit dem A -Teil los. Ich bin schon seit längern beim DRC dabei und durfte mit meinem tollen Begleiter Xantos vom Schwarzbachtal 16 Mon. alt antreten.

Und wie ihr ja bestimmt alle wisst…… der Verfasser dieses Berichts ist auch der Tagesbeste und darf diesen Bericht schreiben. Darüber freue ich mich rissig.

Leinenführigkeit, Freifolge, Fußlaufen mit und ohne Menschengruppe, Sitz und Platz aus der Bewegung, Ablegen außer Sicht, Apportieren usw. alles war bestens. Leider klappte das nicht bei allen Teams. Aber so ist das Leben, und mir selbst ist das auch schon das ein oder andere Mal passiert. Durchhalten und beim nächsten Mal klappt es bestimmt.

Für die Teams gab es noch den Schuss und dies haben alle sehr gut gemeistert.

Nach der hälfte der Prüfung setzte der vom Wetterdienst angekündigte Schneefall ein. Aber da wir alle Retriever haben konnte uns der Schneefall nichts anhaben. Und so ging es weiter zum B-Teil. Es konnten noch 9 Teams teilnehmen und es ging mit dem Auto nach Lorch im Schneegestöber.

Am Bahnhof fing es an, da standen wir kurz zur Besprechung und nun ging es los durch die ganze Stadt.

Treppen hoch und runter, Schaufenster anschauen, rein in die Bank mit Schiebetüren, in einer Passage wurde der Hund abgelegt und ein anderes Team musste an ihm vorbeilaufen. Dann ging es noch zur Bronzestatue von Mörike mitten in der Fußgängerzone, alles kein Problem. Es hat einfach nur Spaß gemacht… Nach dem wir alle geforderten Aufgaben aus dem Teil B und unsere Spaßaufgaben erfolgreich absolviert haben sind wir zurück zum Bahnhof. Da es schon spät war und einige noch eine Weite Rückreise hatten entschieden wir uns die fertigen Unterlagen schon am Bahnhof entgegen zu nehmen.

Wir nahmen alle Stolz unsere Urkunden entgegen, und die Ersten drei bekamen sogar noch eine Medaille ausgehändigt. Ich denke es war für uns alle ein rundum ein erfolgreicher Tag und danken herzlich für die Organisation der Sonderleiterin und natürlich auch an unsere Richter die es mit uns aushalten mussten.

Ein Dank auch an den Mann von Birgit der aufopferungsvoll im warmen die Ahnentafeln ausfüllte, das war natürlich nur Spaß. Auch das muss natürlich jemand machen.

Es haben alle wunderbar zusammengearbeitet und so war es ein sehr interessanter, informativer und nicht zuletzt auch ein kurzweiliger Tag. Ich bin mir sicher wir werden uns irgendwo einmal wiedersehen. Und denkt bitte daran es sind eure Hunde ob bestanden oder nicht, es hat sich nichts geändert.

-Es grüßt Wolfgang Brendelberger-