Was ist eine Pfostenschau?

Eine Pfostenschau ist eine Übungsausstellung, bei der die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre und ohne Leistungsdruck Ausstellungsluft schnuppern können.

Der Besuch einer Pfostenschau ist besonders lohnend für Neulinge, die noch nie auf einer Hundeausstellung waren und hier – quasi von der Pike auf – erklärt bekommen, was sie im Showring tun müssen um ihren Hund korrekt zu präsentieren und dabei gleich ein paar individuelle Tipps von einem erfahrenen Richter bekommen.

Aber auch für Mensch-Hunde-Gespanne die bereits ein wenig Erfahrung gesammelt haben, lohnt sich der Besuch einer Pfostenschau. Denn anders wie auf offiziellen Ausstellungen hat der Richter hier Zeit Fragen zu beantworten. Fragen sind sogar ausdrücklich erwünscht, wie z.B.:

• „Was bedeutet es, wenn im Bericht steht: „steile Schulter“?“
• „Was heißt „läuft etwas eng“?“
• „Was meint der/die Richter/in mit „weich im Rücken“?“
• Oder sie wollen Tipps wie sie ihren Hund noch besser präsentieren können?

Hier bekommen sie ihre Fragen von einem erfahrenen Fachmann (oder Fachfrau) beantwortet.

Der Ablauf im Detail variiert immer etwas. Jeder Richter hat einen eigenen Stil und die Teilnehmer bestimmen das Geschehen stark mit.

Im Allgemeinen werden jedoch zunächst alle Fragen geklärt, die den Teilnehmern auf der Seele brennen. Im Anschluss daran wird der gesamte Ablauf einer Ausstellung mit Klasseneinteilung sowie der Wahl des ominösen „BOB“, „BOS“ und „BIS“ geprobt. Ob Baby oder Veteran – es werden jeweils die ersten vier Hunde platziert und jeder Starter erhält einen Richterbericht sowie eine Urkunde.